| Ein Mann mit
seiner Frau im Streite , |
| der suchte
eilends nur das Weite. |
| Und ging
vermiest, mit trüben Sinn |
| direkt hier
in "die Kneipe" rin. |
| Doch als er
stumm am Tische saß |
| und all die
günst'gen Preise las, |
| da wurd die
Miene glatt und glätter, |
| sein
Trübsinn wurde nett und netter. |
| Die Sorgen
gingen in die Binsen, |
| denn
plötzlich kam ein Teller Linsen. |
| Dann kam das
Bier - der halbe Liter, |
| da rief er
laut: " Wo ist Anita? " |
| Zum Telefon
er fröhlich schritt: |
| "Anita,
komm - brings Baby mit - |
| was wollt
Ihr da zu Hause rosten, |
| die Suppe
müsst Ihr auch mal kosten!" |
| Anita neu in
Lieb entbrannt, |
| ist den
ganzen Weg gerannt. |
| Das Kind
bekam ne neue Windel |
| und sie ein
frisch Berliner Kindl |
| und er ne
Stulle wie bei Mutter |
| und ihre Ehe
war in Butter. |
| Und die
Moral von der Geschicht'? |
| Vergiss - O
Mensch - " Die Kneipe " nicht. |
| Du solltest
keinen Umweg scheun - |
| besuch
die Rankestraße 9 |
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| (Wolfgang
Gruner) |